Ein Stromgenerator ist eine Maschine, welche Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandelt. Ganz nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion von Michael Faraday aus dem Jahre 1831.
Das Prinzip aller elektrischen Generatoren ist es, mechanische Energie in elektrische Energie umzuwandeln. Die Bewegungsenergie wird hierbei dem Stromerzeuger durch die Drehung einer mechanischen Welle zugeführt. Die Umwandlung in elektrischer Energie ist der Lorenzkraft zu verdanken, welche auf bewegte sowie elektrische Energie in einem Magnetfeld wirkt. Bei einem Leiter, welcher sich senkrecht zu einem Magnetfeld bewegt, werden die Ladungen im Leiter durch die Lorenzkraft in Bewegung versetzt, wodurch ein Ungleichgewicht von Ladungen an den Enden des Leiters hervorgerufen wird. Dadurch entsteht die so genannte Potentialdifferenz, welche als elektrische Spannung aufgefasst werden kann. Damit mehr Spannung erzeugt wird, werden mehrere Spulen als in einer Reihe geschalteter Leiter verwendet.
Nach dem Jahre 1882 begann der Siegeszug der elektrischen Energieversorgung durch die Errichtung von Kraftwerken mit elektrischen Generatoren. Diese waren erst unabhängige Insellösungen, welche sehr schnell als Vorteil von Wechselstrom betriebenen Stromnetzen gesehen wurden, da somit die Abhängigkeit von der Betriebssicherheiten einzelner Kraftwerke verloren ging. Es bildeten sich in Deutschland zwei fast unabhängige Stromnetze.
